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"Türöffnungsseminar" bei der FF Schwarzenbach a.Wald

"Person in Wohnung - P Wohnung"! 
So heißen Schlag- und Einsatzstichwort zu dem Feuerwehren alarmiert werden und wenn durch diese ein schneller Zutritt zu einer Wohnung geschaffen werden muss, wenn Menschenleben oder Sachwerte in Gefahr sind.

Brennt es in einer Wohnung, verschafft sich die Feuerwehr sehr schnell mit "brachialer" Gewalt Zugang zum Brandraum.
In den Fällen, in denen sich aber z.B. eine erkrankte oder verletzte Person in einer Wohnung befindet und die Türe zu dieser Person von niemandem geöffnet werden kann, ist es eine Aufgabe der Feuerwehr, im Rahmen einer "technischen Hilfeleistung" sich einen Zugang zu der Person zu verschaffen, um deren Rettung und Versorgung (durch den Rettungsdienst) zu ermöglichen.

Damit die Feuerwehr dieses Einsatzszenario schnell, effektiv und mit möglichst minimalen Schaden abarbeiten kann, ist es notwendig hier entsprechend ausgebildet zu sein.

Insgesamt 20 Feuerwehrmänner aus 7 verschiedenen Feuerwehren besuchten am Samstag, den 18.3.2017 ein "Türöffnungsseminar" in Schwarzenbach a.Wald.

Die FF Schwarzenbach a.Wald organisierte ein Türöffnungsseminar, für das die Firma "Michael Fischer - Türöffnungsseminare und Schlüsseldienst" gewonnen werden konnte.
Als Referenten standen Michael Fischer mit seinem Ausbilderteam, allesamt mit Ausbildungen und Erfahrungen im Bereich der Feuerwehr zur Verfügung.

Begonnen wurde die Ausbildung mit rechtlichen Grundlagen. 
Immerhin greift die Feuerwehr hier in ein im Grundgesetz verankertes Grundrecht ein. Dies darf sie, jedoch müssen Einsatzkräfte wissen was sie tun und wann sie was tatsächlich machen dürfen.
Bereits die Einführung in die rechtlichen Grundlagen war sehr praxisbezogen und kurzweilig.

Danach ging es sofort in die Fahrzeughalle, wo (Model-) Türen und Fenster auf die Seminarteilnehmer warteten.
Im ersten Praxisteil wurden verschiedenste "gewaltfreie" Öffnungstechniken (nicht zerstörend) gezeigt und geübt.

Nach der Mittagspause folgte nach einer kurzen theoretischen Einweisung, in der Schloss-/Schließ-/Zylindersysteme von verschiedensten Herstellern und in den unterschiedlichsten Sicherheitsstufen vorgestellt wurden, der nächste praktische Ausbildungsteil. 
Nun wurde das "gewaltsame" Öffnen vermittelt. 
Die Vorteile, Notwendigkeiten, Möglichkeiten, Vorgehens- und Arbeitsweisen des und beim Kernziehen, Zylinderziehen, Zylinderbrechen und Fräsen wurden gezeigt und von jedem intensiv geübt.

Das Seminar dauerte von 9 bis 17 Uhr. Diese 8 Stunden wurden von allen Teilnehmern als sehr kurzweilig und vor allem lehrreich empfunden und bewertet.
Die Ausbilder legten in dem Seminar absoluten Wert auf "Einfachheit" und "(Feuerwehr-)Praxis". 
Während des Ausbildung vermittelten die Praxisanleiter den Grundsatz: Zuerst umfassend erkunden, dann primär versuchen sich "gewaltfrei" mit einfachen Mitteln Zugang zu verschaffen und erst wenn dies nicht möglich ist, sich Zugang mit "zerstörenden" Mitteln zu verschaffen, hierbei aber möglichst geringen Schaden zu verursachen. 
Im Verlauf des Seminars brachten die Ausbilder immer wieder (Praxis-)Beispiele aus dem Bereich des Feuerwehralltags.

Die Kameraden der 
FF Bad Steben
FF Geroldsgrün
FF Lipperts (Leupoldsgrün)
FF Lippertsgrün
FF Naila
FF Selbitz
FF Schwarzenbach a.Wald 
bedanken sich noch einmal bei Michael Fischer mit seinem Team für dieses engagierte und lehrreiche Praxisseminar.

Die FF Schwarzenbach a.Wald bedankt sich bei ihren Gästen die an diesem Seminar teilnahmen.

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Einsatzübung in Lippertsgrün

Nachdem wir zur Hochzeit unseres Kameraden Benjamin Rummer Spalier standen, nahmen wir mit unserer Feuerwehr an einer Einsatzübung in Lippertsgrün teil.

Gemeinsam mit der FF Straßdorf bildeten wir einen eigenen Abschnitt.
Wir versorgten uns über lange Schlauchstrecke aus einem offenen Gewässer und nahmen eine Brandbekämpfung vor.

Diese Einsatzübung wurde erstmalig komplett (TMO und DMO) im Digitalfunk abgearbeitet.

Diese Einsatzübung war die letzte, bei der wir unseren "alten Tanker" mit im Übungseinsatz hatten.

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Digitalfunk - Update

Am heutigen Freitag wurde zwischen 07:30 und 11:00 Uhr auf alle Digitalfunkgeräte aller Feuerwehren des Stadtgebietes das erste größere Update durch die TTB-KVB aufgespielt.
Das Update funktionierte problemlos und bringt einige zusätzliche Möglichkeiten für die Endanwender.

Danke an die Kameraden aller Feuerwehren die durch ihr ehrenamtliches Engagement in ihrer Freizeit diesen Termin so möglich machten.

Danke auch an den Kollegen Volker Meixner von der TTB-KVB (LRA Hof) für seinen kompetenten Einsatz.

 

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Übergabe und Fahrzeugweihe TLF 4000

Am Freitag, den 6. Mai bekamen wir, die Feuerwehr Schwarzenbach a.Wald unser neues TLF 4000 im Rahmen einer Fahrzeugweihe feierlich übergeben.

Das Fahrzeug wurde im Rahmen einer interkommunalen Zusammenarbeit zwischen den Städten Creußen und Schwarzenbach a.Wald beschafft.
Durch diese gemeinsame Ausschreibung gewährt der Freistaat Bayern einen um 10% höheren Zuschuss.

Mit ca. 150 geladenen Gästen feierten die Kameradinnen und Kameraden unserer Wehr diesen Moment der Fahrzeugübergabe.

Es gab Grußworte von unserem Landrat Dr. Oliver Bär, unserem Landtagsabgeordneten Alexander König, Kreisbrandrat Reiner Hoffmann, unserem 1. Bürgermeister Dieter Frank, unserem Feuerwehrreferenten und Stadtrat Günther Bittermann, dem Bürgermeister der Stadt Creußen Martin Dannhäußer, dem Kommandanten der FF Creußen Mario Tauber, sowie von den Herren Fassold (Euer Meister) und Brunnbauer von der Fa. Auto Brunnbauer - Brandschutztechnik.
Nachdem die Fa. Brunnbauer den Fahrzeugschlüssel an Bürgermeister Frank aushändigte, übergab dieser den Schlüssel an die FF Schwarzenbach a.Wald und an Kommandant Markus Hannweber. Hannweber nahm den Schlüssel dankend entgegen und reichte diesen sofort an die Gerätewarte, stellvertretend für Mannschaft weiter.
Nach den Grußworten von Markus Hannweber und Vorstand Gerhard Thüroff überbrachten noch zahlreiche Vertreter der eingeladenen Feuerwehren und Organisationen ihre besten Grüße und Wünsche.
Den Abschluss der Fahrzeugübergabe bildete die Weihe des neuen TLF 4000 durch die beiden Geistlichen, Pfarrer Jens Güntzel und Sebastian Masella.

Nach diesem "offiziellen Teil" wurde noch bis spät in den nächsten Morgen, bei fränkischen Bratwürsten, Steaks und heimischen Bier und anderen Getränken mit der Live-Musik "Die unglaublichen Spezialisten" gefeiert.
So wurden an diesem Abend nicht mehr nur Fachgespräche geführt und das neue Fahrzeug genau inspiziert, sondern auch einfach ein paar Stunden im Kreise vieler Gleichgesinnter genossen und ausgelassen gefeiert.

Wir bedanken uns bei allen die uns bei diesem Projekt begleitet und unterstützt haben.
Danke auch an alle die mit ihrer Anwesenheit dafür sorgten, dass diese Fahrzeugübergabe und -weihe so festlich, stimmungsvoll und kurzweilig war und uns somit ihre Sympathie und Wertschätzung für uns und unsere ehrenamtliche Tätigkeit zeigten.

 

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Hochzeit Benjamin & Lisa

Unserem Kameraden Benjamin Rummer und seiner Lisa wünschen wir auf und für ihren künftigen gemeinsamen Lebensweg alles erdenklich gute!

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37 Jahre Treuer Dienst

Im Vordergrund unser 37 Jahre altes TLF 16/25 (Bj. 1979) welches voraussichtlich am 24.5.2016 seinen aktiven Dienst in unserer Wehr beenden wird.

Unter dem Funkrufnamen "Florian Schwarzenbach a.Wald 21/1" leistete dieses Fahrzeug 37 Jahre lang wertvolle Dienste.

So begann es seinen Dienst mit dem katastrophalen Großbrand in Birnbaum und leistete bei der Brandkatastrophe in der Rauschenhammermühle im letzten Jahr noch einmal wertvolle Dienste.

In den vielen Jahren dazwischen war dieses Fahrzeug immer bei allen größeren Einsätzen mit uns im Einsatz.

Könnte das Fahrzeug reden, könnte es uns sicher viele Geschichten voll Dramatik, Spannung, Leid, Erfolge, Freude und sicher einige Anekdoten erzählen.
Den unverwechselbaren Klang unseres "alten Tankers" werden wir schon bald nicht mehr hören.

Der "alte Tanker" wird künftig durch ein neues, modernes Großtanklöschfahrzeug (TLF 4000; mit auf dem Bild) und einem Versorgungs-LKW (Typ Bayern) ersetzt.

Diese beiden neuen Fahrzeuge werden uns dabei helfen, dass unsere Wehr mit all ihren Aktiven künftig noch schlagkräftiger arbeiten kann.

Man kann also sagen:
Unser "alter Tanker" war so gut, dass er nur von zwei neuen Fahrzeugen ersetzt werden kann.